Kärwa-Blog

Rückersdorfer Kärwaboum und -madla

Größter fränkischer Kärwa-Umzug aller Zeiten

Erstellt von Igor Belarus am 7. April 2010

Anlässlich des “Tages der Franken” in Kulmbach wird der größte fränkische Kerwa-Umzug aller Zeiten organisiert! Kerwagruppen aus ganz Franken und den angrenzenden Bundesländern werden durch die Innenstadt ziehen!

Nun sind wir Kärwa-, Kerwa- oder gar Kirwaburschen alle gefragt, dass dieser Festzug auch in der Pracht und Größe erscheint, wie es der fränkischen Kirchweih zusteht! :-)
Als Dankeschön winken Verzehrgutscheine der Kulmbacher Brauerei!

Los geht’s am Samstag, den 3. Juli 2010 ab 13:30 Uhr in Kulmbach!

Nähere Infos gibt es hier:

Stadt Kulmbach

oder hier bei der:

Tourismus&Veranstaltungsservice
Kulmbach, Tel. 09221/9588-80 oder
rosenbusch(at)tuv.stadt-kulmbach.de

Der größte Kerwa-Umzug aller Zeiten ist aber nur ein Teil des reichhaltigen Programms zum Tag der Franken!

Samstag.
• größter fränkischer Kerwa-Umzug aller Zeiten ab 13.30 Uhr
• Party und Stimmung bis in die Nacht mit Bayern3 auf dem Marktplatz
• Livemusik und Comedy
• Stargäste Thomas Gottschalk und Karl-Theodor zu Guttenberg
• XXL-Samstag mit Shopping bis 24 Uhr

Sonntag.
• Ökumenischer Gottesdienst auf der Plassenburg
• Fernsehkoch Alexander Herrmann
• Moderation Bayern1
• Kabarett mit Klaus Karl-Kraus
• Verkaufsoffener Sonntag

Samstag und Sonntag:
• Franken genießen” mit Bier- und Genussmeile
• Kultureck” mit Theater, Musik und Literatur
• Tourismusbörse der Metropolregion
• Historischer Handwerkermarkt mit über 40 Ausstellern
• Kinderbetreuung
• Kunstausstellungen uvm.

Komplette Informationen findet Ihr direkt bei

TagderFranken.de

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Traditionen: Was ist Vogelsuppenessen?

Erstellt von Igor Belarus am 6. Juli 2007

Vogelsuppenessen (sprich: “Voglsubbm-essn”) gilt als fränkische Kirchweihtradition und hat sich, obwohl sich in besagter Suppe kein einziges Stück Geflügel befindet, bei der Bevölkerung im Nürnberger Land eingebürgert.

Entstanden ist diese “Vor-Kirchweihliche” Erfindung im Hersbrucker Umland, genauer in Pommelsbrunn, und zwar im dortigen “Gasthof Vogel” und heißt darum auch richtiger Weise “Vogel-Suppe”. Da es früher keine ordentliche Kühlmöglichkeiten gab, versuchte der alte “Vogel-Wirt” (Gasthaus seit 1921 in Familienbesitz), nach dem Schlachten von Großvieh, die leicht verderblichen Innereien möglichst schnell zu verwerten. Darum erdachte er einfach ein “Menü” und setzte es den Gästen vor. Und diese Menüfolge wird auch noch heute vom Enkel Uli Vogel zur Kirchweih den Gästen im Gasthof Vogel serviert:

Leberknödelsuppe
Herz, Nieren und Rindfleisch in Streifen, mit Zwiebeln gebraten
zu Soße und Knödeln (Klöß’) Rindfleisch aus dem Sud mit Meerrettich

Natürlich gibt es die Vogelsuppe in Franken in allerlei Variationen. Sie wird seit Jahren zu jedem Kirchweihauftakt in Gastwirtschaften mit fränkischer Küche serviert, hauptsächlich aber im Raum der Frankenalb. Vor 20 Jahren war die Tradition nur im engsten Umkreis von Pommelsbrunn bekannt und auch heute noch können schon die Nürnberger nichts mehr mit diesem Begriff anfangen.

Verbundenheit zur Region

Zur Heimatpflege gehört auch der Blick auf den heimischen Teller und die Bewahrung von Speisen, die zum Brauchtum zählen. Jede Region kennt ihre Rezepte, von denen manche sich nach Städten oder größeren Orten benennen. Darum gibt es bei der Rückersdorfer Kirchweih seit vielen Jahren diese Tradition zum Kirchweih-Auftakt (Gasthaus Weißer Schwan). Dabei wird die Frage, was “Voglsubbmessn” eigentlich ist, bei uns immer wieder gestellt – wir befinden uns ja schließlich kurz vor Nürnberg.

Quellen: Mein Pommelsbrunn und Studio FrankenDer Heimatspiegel – Die rätselhafte Vogelsuppe

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Jürgen Beyer: 10 Jahre im Roten Ochsen Rückersdorf

Erstellt von Igor Belarus am 6. Juli 2007

Gasthaus Roter Ochse Rückersdorf / FrankenIch möchte sagen: Sind es erst 10 Jahre? Denn für uns ist das fast schon normal, dass wir zum “red bull” gehen! Nicht normal ist aber seine Großzügigkeit, denn in jedem Jahr lädt er unseren verrückten Kärwa-Haufen ein!

Seit 1997 betreibt Jürgen Beyer das “Restaurant zum Wohlfühlen” im Herzen von Rückersdorf, wartet dort mit der “Unkompliziertheit seiner regionalen Küche” auf und lockt Gäste aus nah und fern in unser Dorf. Seine Aufgabe als Fernsehkoch bei Franken TV (“Deutschlands 1. Biokochsendung auf Franken TV“) machte ihn über die Grenzen des Nürnberger Lands bekannt, zudem gilt er als Verfechter der fränkischen Küche und ist Mitglied bei “Heimat auf’m Teller e. V.“.

Das Gasthaus “Roter Ochse” steht im Herzen des Ortes und dürfte wohl vor 1695 (Paulus Lang, Gotteshauspfleger und Roter-Ochsen-Wirt stiftet der Kirche Emporenbilder*) erbaut worden sein. Ein Gast: “Das Ambiente trägt den historischen Wurzeln des Hauses Rechnung, ohne in Richtung Kitsch abzudriften“. Es bietet z.B. im Leonhardssaal bis zu 60 Personen Platz und verfügt über einen Biergarten, der auf 3 Seiten ums Haus reicht, sodass man auf der Rückseite in einer Art Innenhof auch kaum störende Geräusche von der Nahen B14 vernimmt. Dort gab Neu-Rückersdorfer Bernd Regenauer eine kabarettistische Einlage bei der 10-Jahresfeier zum Besten.

Wir wünschen alles Gute zum “Zehnjährigen” und sagen “weiter so”!

Fotos der Jubiläumsfeier bei sevenload

via Nachhaltigkeits-Blog

* Quelle: Die Kirche im Dorf zu Rückersdorf : Friedrich Heinrich Ranke zum Gedenken ; 1826/34 / Hrsg. von Fritz Niedermaier. – Nürnberg : Edelmann, 1985. – 112 S. – ISBN 3-87191-091-0

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