Erstellt von Igor Belarus am Mittwoch 1. Oktober 2008
Unglaublich! Nach der Sonntags-Baumwache wollte unser Rob unbedingt Purple Rain” von Princehören, aber da wir nur mit einem Radio ausgestattet waren musste er auf den Zufall hoffen… Da entschloss er sich, sämtliche empfangbare Radiostationen anzurufen und sich das Lied zu wünschen - an einem Montag-Morgen! Doch nur Star-FM nahm ihn auf Sendung!
MugC hats mit dem Handy mitgeschnitten:
Hut ab vor Star-FM, dass die einen durchgefeierten Kärwaboum auf Sendung nehmen! Und Hut ab vor Rob, der sympatisch und fast sogar eloquent rüberkommt! Rückersdorfer Kärwaboum sind halt doch was anderes!!
“Rückersdorfer Kirchweih: Die größte im ganzen Lande! Überragend! Weit und breit - und die beste und die schönste!“
Durch die Unpässlichkeit von Werner Wenzel, der seit 1999 für das Aufstellen des Rückersdorfer Kirchweihbaumes zuständig war und auch einige Rekorde verbuchen konnte (Höhe, Geschwindigkeit, etc.), musste in diesem Jahr ein Ersatz gefunden werden.
Mit Markus Schreiner hat sich ein relativ junger Kärwabou an die Sache gewagt. Von der Organisation im Vorfeld über die Kommandos beim Raustragen aus dem Wald bis zum Aufstellen an sich. Unterstützt von ein paar älteren Kärwaboum wurde der 24-Meter-Baum “gemeinsam gestemmt“.
(Markus Schreiner blieb trotzdem ganz cool) Zum Gelingen und zu dieser doch recht mutigen Entscheidung gratulieren wir herzlich!
Erstellt von Igor Belarus am Donnerstag 19. Juni 2008
Donnerstag, 10. Juli 2008
19:30 Uhr Vogelsuppenessen im Gasthaus “Weißer Schwan” und ausgraben dern Kirchweih Freitag, 11. Juli 2008
18:30 Uhr Einschießen der Kirchweih am Rathausplatz mit den Böllerschützen aus Röthenbach-Schwaig-Behringersdorf
Standkonzert mit den “Haberloher Musikanten” Zug zum Festplatz
anschließend Bieranstich durch 1.Bürgermeister Peter Wiesner im Festzelt, Schloßgasse, es spielen die Original Oberpfälzer Spitzboum
Kulinarisches Highlight: Ochs vom Grill
Samstag, 12. Juli 2008
16:30 Uhr Einholen des Kirchweihbaumes mit der Musikkapelle Sarnthein aus unserer Partnergemeinde Sarntal/Südtirol
17:00 Uhr Aufstellen des Kirchweihbaumes
ab 18:00 Uhr spielt die Band Baglin im Festzelt
Kulinarisches Highlight: Ochs vom Grill
Sonntag, 13. Juli 2008
09:00 Uhr Kath. Gottesdienst mit Pfarrer Schwarzmann in St. Martin - musikalisch gestaltet von der Sarntheiner Musikkapelle
09:30 Uhr Evang. Gottesdienst mit Pfarrer Tauber in St. Georg
ab 10:30 Uhr Frühschoppen mit der Sanrtheiner Musikkapelle im Festzelt
Kulinarisches Highlight: Sau vom Grill
ab 15:00 Uhr Möglichkeit zum Besuch des Heimatmuseums in der Schloßgasse
ab 18.00 Uhr Baumaustanzen der Kinder am Kirchweihplatz
anschließend Unterhaltungsmusik im Festzelt mit der Musik “Dingl Dangl”
19:00 Uhr Gottesdienst in fränkischer Mundart in der Evang. Kirche St. Georg; es spricht Pfarrer Weidinger aus Nürnberg
Montag, 14. Juli 2008
ab 09:00 Uhr Eilwagenfahren der Kärwaboum
14:00 - 17:00 Uhr Kindernachmittag: es kommt das Spielmobil - außerdem gelten ermäßigte Fahrpreise -
19:00 Uhr Unterhaltungsmusik mit der Band Baglin im Festzelt
19:30 Uhr Austanzen des Kirchweihbaumes
Dienstag, 15. Juli 2008
14:00 -17:00 Uhr Kindertrempelmarkt im Luitpoldgarten
18:30 Uhr Zug der Schubkarren vom Parkplatz “Bürgersaal” über die B 14 zur Schloßgasse; Schubkarrenrennen und Siegerehrung, begleitet von den “Haberloher Musikanten”,
die auch die Kirchweih musikalisch ausklingen lassen!”
ca. 21:30 Uhr Verlosung des Kirchweihbaumes
Erstellt von Igor Belarus am Donnerstag 25. Oktober 2007
Das wäre doch mal ein Lied für die Baumwache im nächsten Jahr, oder?
Korrekter Weise sollten wir aber “Vuglbeerbam” singen! Nähere Infos bei der Frankenbänd ! Ich bin mir sicher, dass es da noch andere Lieder gibt, die wir singen könnten!
Erstellt von Igor Belarus am Dienstag 10. Juli 2007
In Zusammenarbeit und mit freundlicher Genehmigung der Band “Baglin” konnte dem Wunsch der Masse Genüge getan werden und alle Strophen des Europapokal-Lieds über die Lautsprecher im Zelt geschmettert werden!
Sängerknabe Brandl mit Bandleader Alex
Die Menge raste und kam kaum zu Ruhe!
Sie loben und toben zum Rhythmus, von meinen Freunden Baglin!
Vogelsuppenessen (sprich: “Voglsubbm-essn”) gilt als fränkische Kirchweihtradition und hat sich, obwohl sich in besagter Suppe kein einziges Stück Geflügel befindet, bei der Bevölkerung im Nürnberger Land eingebürgert.
Entstanden ist diese “Vor-Kirchweihliche” Erfindung im Hersbrucker Umland, genauer in Pommelsbrunn, und zwar im dortigen “Gasthof Vogel” und heißt darum auch richtiger Weise “Vogel-Suppe”. Da es früher keine ordentliche Kühlmöglichkeiten gab, versuchte der alte “Vogel-Wirt” (Gasthaus seit 1921 in Familienbesitz), nach dem Schlachten von Großvieh, die leicht verderblichen Innereien möglichst schnell zu verwerten. Darum erdachte er einfach ein “Menü” und setzte es den Gästen vor. Und diese Menüfolge wird auch noch heute vom Enkel Uli Vogel zur Kirchweih den Gästen im Gasthof Vogel serviert:
Leberknödelsuppe
Herz, Nieren und Rindfleisch in Streifen, mit Zwiebeln gebraten
zu Soße und Knödeln (Klöß’) Rindfleisch aus dem Sud mit Meerrettich
Natürlich gibt es die Vogelsuppe in Franken in allerlei Variationen. Sie wird seit Jahren zu jedem Kirchweihauftakt in Gastwirtschaften mit fränkischer Küche serviert, hauptsächlich aber im Raum der Frankenalb. Vor 20 Jahren war die Tradition nur im engsten Umkreis von Pommelsbrunn bekannt und auch heute noch können schon die Nürnberger nichts mehr mit diesem Begriff anfangen.
Verbundenheit zur Region
Zur Heimatpflege gehört auch der Blick auf den heimischen Teller und die Bewahrung von Speisen, die zum Brauchtum zählen. Jede Region kennt ihre Rezepte, von denen manche sich nach Städten oder größeren Orten benennen. Darum gibt es bei der Rückersdorfer Kirchweih seit vielen Jahren diese Tradition zum Kirchweih-Auftakt (Gasthaus Weißer Schwan). Dabei wird die Frage, was “Voglsubbmessn” eigentlich ist, bei uns immer wieder gestellt - wir befinden uns ja schließlich kurz vor Nürnberg.